Vom Opfer zum Schöpfer – der Schlüssel zum erfüllten Leben

Hast du dich schon mal gefragt, was glückliche von unglücklichen Menschen unterscheidet?
Was unterscheidet Menschen, die sich über ihr schweres Leben beklagen von Menschen, die voller Leichtigkeit und Zufriedenheit sind?
Es scheint, als gäbe es Glückspilze, denen alles leicht von der Hand geht und Pechvögel, die schon den nächsten Schicksalsschlag erleben, während sie sich noch nicht ein mal vom letzten erholt haben.

Wie kann das sein?
Haben manche Menschen wirklich einfach mehr Glück?

Meine klare Antwort darauf lautet – Nein!

Der entscheidende Unterschied zwischen Menschen, die ein erfülltes Leben führen und Menschen, die unter ihrem Leben leiden ist – die Übernahme von Selbst-Verantwortung.
Menschen, die wir als Glückspilze betrachten haben einen völlig anderen Umgang mit sich selbst, mit ihren Mitmenschen und mit der Welt.

Ich selbst war vor einigen Jahren noch ein jammerndes Häufchen Elend, von vielen Ängste geplagt, gefangen, unglücklich. Die einzige Eigenschaft einer mental starken Person, die ich bereits mitbekommen hatte war, dass ich mich nicht mit dem Leid abfinden wollte und nie aufgab.

Alle anderen Eigenschaften habe ich mir selbst erarbeitet.
Und wenn ich das geschafft habe, dann kannst du es auch schaffen!

Ich zeige dir heute Einstellungen, die die meisten von uns mitbekommen haben, Einstellungen, die die Menschen ein fremdbestimmtes unglückliches Leben führen lassen vs. Einstellungen, die dir helfen zum Schöpfer deines eigenen Lebens zu werden, zum Schmied deines Lebensglücks.

 

1. Selbstmitleid vs. Selbstmitgefühl

Uns allen ist manchmal zum Jammern zumute, zum beSCHWERen. Und es ist auch nichts falsches daran, es ist oft sogar heilsam sich die Schwere vom Herzen zu sprechen und zu reflektieren, was einen gerade belastet.
Worum es hier aber geht ist das ständige jammern und klagen über alles und Jeden.

Wenn du jemand bist, der auch viel jammert, frage dich – warum tust du das? Was ist deine Intention dahinter?
Oft jammern wir, weil wir Aufmerksamkeit anderer suchen, weil wir gelernt haben auf diese Weise Trost und Zuspruch zu ernten. 
Doch wohin bringt uns das?
In ein Jammertal, in dem wir uns selbst immer mehr als Opfer darstellen und betrachten – unsere Macht abgeben.

Was dich stattdessen wirklich weiter und auch in die Liebe bringt ist Selbsteinfühlung.
Wenn du anfängst dich ernst zu nehmen, hinzuschauen, was dich belastet – brauchst du nicht mehr jammern. Dann fängst du auch an zu begreifen, dass du nicht ausgeliefert bist, dass du dein Leben selbst in die Hand nehmen kannst.
Du lernst Selbstverantwortung, Akzeptanz und Fürsorge für dich selbst.

Es gibt keinen Grund mehr zum jammern, stattdessen fragst du dich –
Was beschwert mich?
Wie kann ich es ändern, damit ich ein erfüllteres Leben führen kann?
Wenn ich es WIRKLICH nicht ändern kann, wie kann ich es akzeptieren?
Wie kann ich meine Einstellung so ändern, dass es mir gut geht?

 

2. Die Welt schuldet mir etwas vs. Ich hole mir, was ich brauche

Diese Einstellung ist der häufigste Grund, warum wir jammern.
Statt klar zu sagen, was wir uns wünschen, machen wir Andeutungen in Form von Jammern, in Form von Beschuldigungen und anderen subtilen Manipulationen. Wir versuchen den Anderen zu zeigen, wie schlecht es uns geht, versuchen den Menschen um uns herum Schuldgefühle zu machen, damit sie endlich etwas ändern, sodass es uns besser geht.

Abgesehen davon, dass durch Schuldgefühle motivierte Handlungen noch nie zu etwas Guten geführt haben – wäre es nicht viel einfacher klar zu sagen, was wir uns wünschen, was wir brauchen? 🙂

Das erfordert Klarheit über die eigenen Bedürfnisse und den Mut sie auszusprechen. Aber glaub mir, es erhöht die Wahrscheinlichkeit unermesslich, dass du bekommst, was du dir wünschst. Hinzu ist es ein wesentlich liebevollerer Umgang mit deinen Mitmenschen, die dann klar wissen, wie sie dein Leben bereichern können, statt von Schuldgefühlen geplagt Dinge zu tun, mit denen sie nicht im Reinen sind.

Das Gleiche gilt für den Umgang mit der Welt – fange an zu handeln und dir zu holen was du brauchst, statt zu warten bis du entlohnt wirst oder über die Ungerechtigkeiten der Welt zu klagen.

 

3. Beschuldigen vs. Einfühlsamkeit

Wenn du die Schuld bei anderen suchst, gibst du deine Macht aus der Hand.
Du machst dich von Anderen auf eine Weise abhängig, die du leicht umgehen kannst.

Statt andere zu beschuldigen, wie wir es gewohnt sind, kannst du beginnen dich zu fragen –
Warum hat sich der Andere so verhalten?
Wie würde ich mich an seiner Stelle fühlen?

Gleichzeitig kannst du schauen –
Was löst das Verhalten des anderen in mir aus?
Warum reagiere ich so, wie ich reagiere?
Was wünsche ich mir?

Diese Fragen bringen dich in die Liebe zu dir selbst, in die Liebe zu deinen Mitmenschen und in die Position, Macht über dein Leben zu erlangen.

 

4. Auf stark tun vs. Hilfe holen

Wenn du immer Stärke zeigen möchtest und dir niemals Hilfe holen würdest, deutet es nicht gerade auf echte innere Stärke hin.

Dir Hilfe zu holen hat nichts damit zu tun, dass du zu dumm oder zu unfähig bist dir selbst zu helfen.
Wir alle haben blinde Flecken, wo uns eine Person mit Außenperspektive sehr helfen kann wieder in Einklang zu kommen.
Es zeugt von Selbstakzeptanz und Verantwortung, wenn du weißt, wann du Hilfe benötigst und dir diese dann auch besorgst.

Wenn du also an einen Punkt in deinem Leben gelangst, wo du nicht weiter kommst, erweise dir die Liebe, sei es dir wert – hole dir Unterstützung.

 

5. Über Niederlagen verzweifeln vs. Was kann ich daraus lernen

Uns allen widerfahren Niederlagen im Leben. Das ist ein unvermeidlicher Teil des Lebens, der unsere Lernerfahrungen ermöglicht.

Wenn du dein Leben in die Hand nehmen willst, drücke deine Trauer aus über die Enttäuschungen, die dir widerfahren, aber bemitleide dich nicht!

Frage dich stattdessen –
Was kann ich daraus lernen?
Warum ist es passiert, was spiegelt es mir?
Wie bringt es mich meinem Traum eigentlich näher?

Manchmal sieht es nicht danach aus, doch wirklich jeder Fehler ist eine weitere Stufe zu deinem Erfolg!!

 

6. Pechvogel vs. Glückspilz

Das Geheimnis von Pechvögeln und Glückspilzen ist eigentlich gar nicht so mysteriös 😉

Der Pechvogel fokussiert sich auf die negativen Dinge in seinem Leben und der Glückspilz auf die positiven.
Es gibt immer, in jeder Situation, beides.

Doch worauf du dich fokussiert, das wird in deinem Leben vermehrt auftreten, das wird wachsen. Nichts anderes ist der Grund, warum dem einen immer schönere Dinge widerfahren und alles wie geschmiert läuft, während sich der Pechvogel in einem ständigen Überlebenskampf befindet.

„What you focus on, expands“

Willst du ein Glückspilz sein, fokussiere dich auf die Dinge, für die du JETZT schon dankbar sein kannst und du wirst immer mehr Gründe in dein Leben ziehen, dankbar zu sein.

 

7. Auf Sicherheit bauen vs. Freiheit und Liebe

Hast du schon mal den Spruch gehört –

„Wer Freiheit für Sicherheit aufgibt, wird beides verlieren.“
(Benjamin Franklin)

Er ist wahr.

Wenn du ein erfülltes Leben führen möchtest, höre auf dir Sorgen zu machen.
Höre auf dich vor Veränderung zu scheuen.
Höre auf deine Träume vermeintlichen Sicherheiten zu opfern.
Im Leben ist nichts sicher, außer dem Tod 😉

Höre auf dich zu fragen, was alles schief gehen kann und frage dich stattdessen, was dir alles wundervolles passieren kann!

Hinter deiner Angst wartet die Magie, die Entfaltung, die Synchronizitäten.

Betrete sich neu öffnende Pforten in deinem Leben voller Vorfreude und du ziehst immer mehr Gründe für Freude an – in dein selbstbestimmtes Leben, das du im Fluss mit dem Leben lebst.

 

8. Perfektionismus vs. Fehler sind Schritte zum Erfolg

Wenn du immer noch auf den perfekten Moment wartest um deine Träume zu leben, gibst du Verantwortung ab.
Wenn du wartest, bis du perfekt vorbereitet bist, wirst du nie bereit sein.
Niemand ist perfekt und darum geht es im Leben auch nicht. Es geht um Entfaltung, es geht um Freude und Ausdruck.

Wenn du deine Träume leben möchtest, scheue dich nicht davor Fehler zu machen.
Lege deinen Glauben ab Fehler wären eine Schande, für die man sich schämen sollte.

Je schneller du Fehler machst, desto schneller kommst du zum Erfolg.
Fange an, bevor du bereit bist!!

«Der Meister ist öfters gescheitert als der Anfänger es versucht hat»,
Stephen McCranie

9. Es anderen recht machen vs. Seinen eigenen Weg gehen

Dies ist vermutlich der wichtigste Punkt überhaupt, wenn es um ein selbstbestimmtes Leben geht und darum handeln indirekt viele meiner Artikel.

Es ist selbsterklärend, dass du dich zum Opfer machst, wenn du auf Zustimmung Anderer wartest, wenn du Andere um Erlaubnis fragst, wie du dein Leben zu leben hast.

Willst du ein erfülltes Leben, willst du deine Träume leben, ist es an der Zeit zu fragen, was DU willst.
Nimm dich und deine Träume endlich ernst!
Höre auf dich selbst klein und unwichtig zu machen!

Folge dem und du findest deine Berufung, deine Seelenfamilie, Gesundheit und Glück.
Du lebst deine Bestimmung und bereicherst die Welt.

Du tust für alle das Beste, indem du aufhörst es allen recht machen zu wollen 😉

 

10. Andere um ihren Erfolg beneiden vs. Vorbilder für den eigenen Traum

Du hast keinen Grund andere um ihren Erfolg zu beneiden. Wir wurden so programmiert, als würden wir zu einander im Wettbewerb stehen.

Doch es ist für alle auf dieser Welt mehr als genug Fülle vorhanden.
Niemand kann dir deinen Traum wegnehmen, niemand kann dir wegnehmen, was du dir von Herzen wünschst, was deine Bestimmung ist.

Wenn ein Anderer etwas lebt, das du dir wünschst, schaue genau hin.
Es zeigt dir – ja es ist möglich diesen Traum zu leben!
Und schaue genau hin, was du von diesem Menschen lernen kannst, der schon da ist, wo du hin willst. Denn das ist der beste Weg selbst diesen Traum zu leben.

 

 

Möchtest du also ein erfülltes Leben, möchtest du ein Schöpfer sein –  so gib deine Macht niemals ab.
Schaue immer auf die Dinge, die du in der Hand hast.
Übernimm Verantwortung – das ist der einzige Weg zu Selbstbestimmung, Liebe und Frieden.

Den Weg zu allen diesen Eigenschaften ebnet übrigens die Selbstliebe <3

 


Wenn du keinen Artikel verpassen möchtest, trage dich in den Newsletter ein und /oder like meine Facebook-Seite =)

https://www.facebook.com/miracleblossoms/

2 thoughts on “Vom Opfer zum Schöpfer – der Schlüssel zum erfüllten Leben

  1. Ein Klarer LebensWeiser Text. Lieben Dank dafür. Ich wünsche Dir noch viele so Inspirierender Blogs und ein Wunderbares WE 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.