Ich dachte ich wäre gestorben – meine erste außerkörperliche Erfahrung

In diesem Artikel teile ich mit euch eine sehr persönliche Erfahrung, die für mich das
bewusste Leben meiner Spiritualität einläutete.
Nach dieser Erfahrung war für mich nichts mehr, wie es einst schien und ich fing an noch mehr als früher nach dem Sinn des Lebens und den unerschöpflichen Möglichkeiten des menschlichen Bewusstseins und des Universums zu forschen.

Außersinnliche Wahrnehmungen ins Reich der Fantasie verbannt

Seit ich denken konnte, hatte ich sehr intensive hypnagoge Zustände und Klarträume.
Hypnagoge Zustände finden normalerweise im Übergang zwischen Wach und Schlaf statt – bevor man ins Land der Träume abgleitet. Man beginnt vor seinem inneren Auge immer stärkere und detailliert werdende Bilder zu sehen, manchmal hört man auch Stimmen oder hat sogar den Eindruck berührt zu werden.
Ich genoss seit Kind an diese Zustände sehr – immer wenn ich mich ins Bett legte, freute ich mich schon auf die Videos, die ich schauen durfte. Es waren Bilder, die ich nirgends zuvor in dieser Schönheit gesehen hatte, begleitet von überirdisch faszinierender Musik.
Ich erzählte meinen Eltern oft davon. Natürlich sagten sie dies sei einfach eine Einbildung und ich wäre eigentlich nicht mehr wach – es käme mir nur so vor.
Die Erwachsenen mussten es ja wissen, ich wunderte mich nur, weshalb ich während dieser Wahrnehmungen sogar laufend davon erzählen, ja sogar manchmal im Zimmer rumlaufen konnte…^^
Viele meiner Wahrnehmungen, wurden mir als Kind, wie so vielen von uns, rausgeredet und ins Reich der Fantasie verbannt.
So kam ich immer mehr ins materialistische wissenschaftliche Weltbild und tat selbst meine Klarträume – die ich oft lebendiger, als meine Wachrealität erlebte – als ein bloßes wundersames Spiel ab, was sich in unserem Gehirn abspielen kann.

2012 – der Beginn meiner spirituellen Reise

Es war Ende 2012 und ich war gerade mitten in meinem Humanwissenschaftlichen Studium. Die Themen rund um das menschliche Bewusstsein und erweiterte Zustände haben mich schon immer auf allen Ebenen total fasziniert und ich versuchte immer mal wieder an Informationen dazu zu gelangen.
In meinem Umfeld befasste sich jedoch niemand mit solchen Dingen und ich merkte schnell, sobald ich da etwas tiefer reinging, fühlte ich mich sehr unverstanden und isoliert.
Ich nahm mir vor dem Ganzen immerhin auf wissenschaftlicher Ebene nachzugehen und wollte mich nach dem Studium in die Bewusstseinsforschung an einer Universität begeben.
Immer wieder fragte ich mich, was da eigentlich passiert in uns, was wir wahrnehmen und wo es herkommt.
Was unser Leben hier überhaupt ist, wo wir herkommen, wer wir sind und wohin wir gehen.

Bin ich gestorben oder habe ich meinen Verstand verloren?

2012 war ein sehr heftiges Jahr für mich mit vielen Umbrüchen in meinem Bewusstsein, mit großer Orientierungslosigkeit, Angstzuständen und Depressionen – ich spürte, dass etwas nicht stimmte und mein Weg mir nicht ganz zusagte.
Da ich mich mit ein wenig mit Klarträumen befasste, kam ich auch auf das Thema Astralreisen.
Es hörte sich echt abgefahren an!! Menschen konnten aus ihrem physischen Körper heraustreten und als Geistwesen unbeschränkt durch Raum und Zeit reisen!
„Zu welch faszinierenden Halluzination das menschliche Bewusstsein doch in der Lage ist!“ – dachte ich mir.

Eines Nachts passierte dann etwas unwahrscheinliches.
Es war eine sehr unruhige Nacht, ich war geplagt von Angstzuständen und konnte nur sehr schlecht schlafen.
Ich hatte den Eindruck es gelang mir überhaupt nicht mehr einzuschlafen. Ich spürte ein seltsames Ziehen an meinem Körper und öffnete dann meine Augen.

Plötzlich verstand ich gar nichts mehr! Ich blickte in der Dunkelheit in mein Zimmer und es sah aus wie immer, doch alles war gehüllt in mystisches blaues Licht…
Noch seltsamer allerdings war der Umstand, dass ich aus einer Perspektive schaute, als würde ich aufrecht im Bett sitzen… Doch Moment mal, ich hatte mich doch eigentlich hingelegt?!
Jetzt sah ich auf einmal 3 bunte Lichter mit kleinen Schweifen vor mir schwirren und bekam es so richtig mit der Angst zu tun!
Was passierte hier???

Warum sah alles so anders aus und warum schaute ich auf alles aus einem Punkt über meinem Körper??

„Omg ich bin außerhalb meines Körpers! Ich muss gestorben sein!“ – war mein erster Gedanke.
Ich wollte unbedingt zurück ins Leben. Ich versuchte mich irgendwie schwer zu machen und zurück in meinen Körper zu gleiten.
Es gelang auch tatsächlich! Schwups – war ich wieder physisch, ich öffnete meine Augen und bekam kaum Atem vor Herzrasen.
Jetzt setzte ich mich richtig auf und das Zimmer sah wieder normal aus.

Das große Erwachen beginnt

Wow was war da passiert? Ich hatte es mit der Angst meines Lebens zu tun.
Ich war also nicht gestorben! Doch was ist denn dann passiert – bin ich vielleicht verrückt geworden??
Ich musste an die Astralreisen denken, von denen ich gelesen hatte und mir wurde klar, dass es das gewesen sein muss! Doch ganz sicher war ich mir nicht.

Ich wusste nur, dass das Erlebnis dermaßen real war, dass ich entweder wirklich an meinem Verstand zweifeln musste oder anerkennen, dass es keine Halluzination war!

Ich musste mich entweder tiefer in diese Themen begeben und riskieren von meinem Umfeld zu trennen, oder verrückt werden.

Nach diesem Erlebnis kämpfte ich lange mit Selbstzweifeln und noch mehr Angstzuständen. Ich hatte kaum noch eine Nacht, wo ich nicht aus meinem Körper gezogen wurde und immer heftigere Dinge erlebte.
Nach jeder Reise erweiterte sich mein Bewusstsein auch im Wach-Leben immer mehr und ich habe 1 Jahr gebraucht, um alles einigermaßen zu integrieren.

Es war der Beginn einer großen Reise, für die ich heute sehr sehr dankbar bin <3

 


Liebe Leser, habt ihr auch schon ein mal eine außerkörperliche Erfahrung erlebt?
Wenn ja, wie war für euch das erste Mal?
Schreibt gerne in die Kommentare =)

In dieser Rubrik werde ich immer wieder von meinen erstaunlichen Erfahrungen außerhalb der alltäglichen Wahrnehmung berichten.

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Lass dein Bewusstsein erblühen,
Miracle Blossom

 

Bild Hypnagogie – Jurgen Ziewe, http://www.magicfantasyart.com 

9 thoughts on “Ich dachte ich wäre gestorben – meine erste außerkörperliche Erfahrung

  1. Es ist schön wie ehrlich und ungezwungen du über deine Erlebnisse schreibst – mit viel Witz, Spannung und einer angenehmen Klarheit. Ohne überzeugen zu wollen oder zu missionieren. Dein Beitrag lädt zum Träumen ein. 🙂 Mach weiter so

  2. Mir ist das selbe mal passiert !! Ich schwebte plötzlich über Meinen Köper ohne es davor geplant zu haben , natürlich hatte ich auch Angst und wollte sofort zurück zum meinen Körper . Seit dem Hsb ich keine astralreisen mehr erlebt

    1. Ja das kann ganz schön erschreckend sein was 😀

      Wenn du es trainierst, wirst du bestimmt schnell wieder Astralreisen erleben können. Denn wenn du schon einmal einfach so einen Austritt hattest, hast du wahrscheinlich auch ein Talent dazu 😉

  3. Es liest sich einfach so ausgezeichnet. Ohne viel Tamtam aus dem Herzen. Das ist toll! Danke fürs teilend einer Erfahrung.

    1. Freue mich, dass es so gut ankommt und nun mehr Menschen über dieses doch noch Rand-Thema erfahren!
      Danke =)

      Herzliche Grüße,
      Yulia

  4. Hallo Miracle Blossom,

    ich selbst kenne Jahrelang die Erfahrung der Astral Körperwanderung.

    Es fing an in den 90´gern, nach dem Tode meines leiblichen Vaters.

    Und mit dem täglichen Wahnsinn im Elternhaus, mit Gewalt körperlicher und Psychischer Art und Weise auf das heftigste.

    Also, hier sind meine Erfahrungen, die mir trotz dem allem Terror noch im Kopf vorliegen, als wäre es gerade geschehen.

    Folgende Erfahrungen:

    Nachts nach dem Einschlafen, meist nach richtig stressigen und Gewaltvollen Tagen, wurde ich nachts beim Schlafen federleicht. Und die ersten paar Male sah ich nichts. Außer das ich so etwa eine Stunde bevor ich aufwachte, wie ein Tonnen schwerer Stein ins Bett zurück fiel.

    Die nachfolgenden Astral Körperwanderungen vermehrten sich, zu fast jedem Tag, an denen ich erneut nachts im Schlaf federleicht wurde, und somit auch in meinem „Zimmer“ umherging, mich auf dem Raumsparbett in dem unausgebauten Raum wo ich schlafen mußte.

    Die Wanderungen wurden und werden zu meinem Hobby des Nachts, um all dem Streß und der Gewalt zu enteilen.

    So habe ich in diesen Wanderungen Dinge gesehen, die mir wohl kaum ein Mensch glauben würde, so auch Zenarien, wie sie sich im Späteren Leben bewarheiten sollten. Will sagen, eine Vorhersagung, oftmals wenige Stunden oder Tage, wie auch Wochen, Monate oder erst Jahre später nach diesen „Träumen“.

    Meine „Träume“ handleten sehr oft von Zombies, von dem Akkordeon meines Vaters, welches sich auf der Staubsaugerdüse aus dem Koffer sprang, und auf der Schlitzdüse sprang, mit dem Blasebalg sich öffnend und schließend, ohne einen Ton zu spielen.mit einem bedrohenden Fauchen, als wenn ein Balsebalg platzt.

    Ferner in den Wanderungen, von Leichen, Särgen, Beerdigungen, Eltern begegnet, die mich wirklich lieben würden, eine Mutter, die sich nachher in meiner Traumwelt, welche ich mir selbst aufgebaut habe, aber im wachen Zustand nach einer Misshandlung Körperlicher Gewalt meiner Mutter mit dem Stock auf den nackten Hintern. Weil ich als Kind und Jugendlicher aus Angst sehr oft gelogen habe.

    Also, in meiner Traumwelt, welche sich aus dem Buch heraus aufgebaut hat: Das Buch der neune Pinockjo.

    An der Stelle, wo der neue Pinockjo seinen Kopf an der Brust seiner guten Fee vergräbt.

    Hiereraus habe ich mir meine eignen Traumwelt aufgebaut, welche von Klassenkameradinnen handelte, die mich nach solchen Ereignissen wie im Elternhaus als Schmerzstillung anlegten, und Stillten, um den Schmerz zu lindern können. Von Sex und Etc. habe ich damals noch nichts wissen wollen oder auch können.

    So, die Traumwelt, welche den Baustoff aus den Nächtlichen Wanderungen im Schlaf fanden, wie auch den Täglichen Martyrieum, baute sich auch meine „reelle“ Traumwelt auf.

    Aber Thema hier: Astralkörperwanderungen.

    Antworten auf meine Frage, was sich da Nachts Abspielte mit den Nächtlichen Wanderungen im Schlaf, fand ich bei einem sehr guten Freund, der leider auch schon verstorben ist im Jahre 2002.

    Dieser kannte das Phänomen auch, und berichtete mir auch sehr viel. So haben wir sehr oft Stunden verbracht, und Erfahrungen ausgetauscht, wie auch unbewußt Nachts bei den Wanderungen besucht.

    Mit dem Tode meines besten Freundes, der mein Ersatzvater für mich war und ist. verschwanden dann auch die Wanderungen. Bewußt jedenfalls.

    Da ich selbst seit gut 10 Jahren ein Schlafförderndes Medikament einnehme, ist die Erfarung leider nicht mehr da, ob ich nachts noch wandle oder nicht.

    Im Jahre 2002 wurde mir auch eine Katze aus dem Mindener Tierheim vermittelt, welche Betty hieß, und Nachts bei mir im Bett verbrachte, und mich als Vater ansah. Diese kam Nachts in meinen Arm, wenn ich Wandelte.

    Seit dem ist mir auch bewußt, den 6. oder 7. Sinn zu besitzen.

    Menschen und auch Samtpfoten wie auch Wuff und Co bewußt eine Sprache sprechen zu können, welche die meisten nicht verstehen werden. Diese basiert auf dem Unterbewußtsein.

    Könnte noch vielmehr berichten, aber es sollte für den Moment reichen.

    Befinde mich seit mehr als 10 Jahren in Psychotherapie.

    Seit gut 4 Jahren in Ergotherapie, wobei dieses Thema jetzt erst besprochen wird,.

    Leider.

    Aber es wirkt Wunder.

  5. Hallo Miracle Blossom,

    anbei noch Erweiterungen zu meinem ersten Komentar.

    Die nächtlichen Wanderungen sprich hier: Astralkörperwanderungen, fanden in den Jahren 1990 – 2007 ihre Hauptzeit des “ Wanderns“.

    Des Nachts gab es in dieser Zeit nicht nur schlechte negatie Wanderungen, sondern auch wundervolle Wanderungen, die ich nicht missen möchte.

    Während des “ Wanderns “ gab es sehr oft Wanderungen, zu den Personen, die ich sehr vermisst habe, und sehr vermisse.

    Zu meinem Vater und vielen weiteren. Ich habe auch mit Ihnen sprechen können, nach solchen Wanderungen war ich den nächsten Tag fröhlich und ausgeglichen.

    Bis heute hin.

    Letzte Nacht hat bei mir nach sehr sehr langer Zeit erneut eine Astralkörperwanderung statt gefunden.

    Ich muss sagen, Himmlisch.

    1. Hallo Bastian,

      Danke für das Teilen deiner Erfahrungen.
      Da hast du ja auf vielen Ebenen schon sehr viel Heftiges erlebt. Tut mir Leid, dass du durch so viel Schmerz in deinem Leben gegangen bist, ich wünsche dir viel Heilung und viele weitere Astralwanderungen,

      Alles Liebe,
      Yulia

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