5 Impulse für mehr Selbstvertrauen

Bist du auch jemand, den nagende Selbstzweifel quälen? Jemand mit diesem lästigen Kritiker im Hinterkopf, der einem das Leben so richtig vermiesen kann?

Ich hatte früher so massive Probleme mit Selbstzweifeln, wie man es sich kaum vorstellen kann. Ich war praktisch vollkommen blockiert, egal was ich machen wollte. Bei allem dachte ich – ich wäre da nicht gut genug für, ich würde es eh nicht schaffen oder fragte mich, was ich mir da eigentlich anmaße.

Dadurch war ich sehr stagnierend in praktisch jedem Bereich meines Lebens, besonders aber, wenn es darum ging meine Ansichten mit anderen zu teilen oder ein eigenes Projekt auf die Beine zu stellen.

Wie du dir denken kannst, hat es sich inzwischen um 180° gewendet, sonst wäre gerade dieser Blog, niemals denkbar 😉
Durch das Teilen sehr persönlicher und auch oft kontroverser Themen, mache ich mich sehr angreifbar und das könnte ich niemals, würde ich mir nicht so weit vertrauen, dass ich weiß – ich bin an meiner Seite.

Durch die Beschäftigung mit dem Thema Selbstliebe ist es mir gelungen praktisch meine ganze anerzogene Haltung mir selbst gegenüber auf eine dienlichere Art und Weise umprogrammieren!

Wenn wir uns selbst lieben, an uns glauben, uns vertrauen – erst dann kann in jedem Bereich unseres Lebens Zufriedenheit einkehren. Wir können unsere Träume leben und hinzu noch das Leben der Menschen um uns herum bereichern. Uns selbst mit Liebe zu versorgen, hilft uns in unser höchstes Potential zu erwachsen und auch den Planeten Erde mit all seinen Wesen mit Liebe zu erfüllen.

Darum ist das Thema Selbstliebe für mich ganz zentral geworden in den letzten Jahren und ihr werdet hier in Zukunft viel dazu finden.

Heute teile ich mit euch 5 Impulse, die euch zu mehr Selbstvertrauen verhelfen.

 

1. Sei ehrlich zu dir selbst!

Ehrlichkeit dir selbst gegenüber ist der erste Grundstein, wenn du mehr Selbstvertrauen entwickeln möchtest. Oder würdest du einem Menschen vertrauen, der unehrlich zu dir ist?

Damit meine ich Ehrlichkeit im Selbstgespräch, was du mit dir führst.
Verspreche dir dich zu liebevoller Aufrichtigkeit mit dir selbst zu verpflichten.

Das bedeutet vor allen Dingen dir super ehrlich deine Gefühle einzugestehen!
Es kann z.B. sein, dass du dich in deinem Job eigentlich total unerfüllt fühlst, es aber nicht zugibst.
Oder es ist die Frau, die du eigentlich liebst, aber es dir nicht eingestehst, weil du solche Angst vor Ablehnung hast.
Wir gestehen uns viele Gefühle nicht ein, weil ein Eingeständnis das Wegschauen erschweren und bedeuten würde, dass man vielleicht etwas Beängstigendes machen muss, wie z.B. den Job schmeißen oder einen Korb riskieren.

Egal worum es geht, gib dir selbst aufrichtige Antworten, so unaussprechlich und schmerzhaft sie seien mögen. Nur auf diese Weise kannst du Integrität entwickeln und im Sinne deiner wahren Bedürfnisse handeln.
Und Integrität zu leben gibt dir definitiv mehr Selbstvertrauen. Nichts verunsichert mehr, als innerlich zerrissen zu sein.

2. Treffe Entscheidungen, die in Deinem Sinne sind!

Wenn du dir vertrauen möchtest, solltest du Entscheidungen treffen, mit denen du auch wirklich einverstanden bist. So banal es klingt, doch viele von uns treffen Entscheidungen nicht nach ihren eigenen wahren Wünschen ausgerichtet, sondern aus Angst jemandem zu enttäuschen beispielsweise.

Würdest du einem Freund vertrauen, der die Meinungen anderer deiner stets vorzieht?

Im Einklang mit deinen Gefühlen und Überzeugungen zu handeln, gibt dir Integrität.

Wenn du nein meinst sag auch nein, wenn du ja meinst, sag auch ja. Auch wenn es sehr schwer ist, aber Grenzen zu setzen stärkt dein Selbstvertrauen enorm! Wenn du für dich einstehst, merkst du – ich bin ein Mensch auf den ich mich verlassen kann! Ich bin ein Mensch der in meinem Sinne handelt

3. Vergib dir deine „Fehler“!

Oft haben wir auch Angst Entscheidungen zu treffen, da diese ja bekanntlich Konsequenzen nach sich ziehen.
Ich habe festgestellt die größte Angst haben Menschen meistens aber gar nicht so sehr vor einem unerwünschten Ergebnis, sondern vor dem eigenen zerschmetternden Urteil, wenn sie einen Fehler gemacht haben.

Wenn du dich schon mal gefragt hast, warum du solche Schwierigkeiten hast Entscheidungen zu treffen – es liegt daran, dass du dir nicht vertraust und Angst hast Fehler zu machen.
Niemand ist allwissend und irren ist menschlich, aber sich vor Entscheidungen zu drücken ist auch eine Entscheidung. Und zwar eine, die dein Selbstvertrauen mindert. Denn damit zeigst du dir immer wieder – du traust deiner eigenen Einschätzung nicht!

Wagst du aber Entscheidungen zu treffen, dann wirst du sicher auch mal den ein oder anderen Fehler machen.
Möchtest du dir da wirklich böse sein? Besonders wenn du doch in Einklang mit dir gehandelt hast.
Denke daran, du hast nach deinen besten Möglichkeiten diese Entscheidung getroffen und sie hat dich auf deinem Lebensweg um eine Erfahrung bereichert.

4. Begegne dir mit Wohlwollen!

Richte dein Augenmerk auf Stärken, auf dein Potential und hör auf an deinen Schwächen und Unzulänglichkeiten rumzunörgeln!

Kennst du diese Menschen, die kein Härchen an einem gerade lassen? Die einem ständig aufzählen, was man alles nicht gut genug macht. Wie fühlt man sich nach dem Kontakt? Doch sicher nicht gerade beflügelt durchzustarten und Gebrauch von seinen Talenten zu machen^^

Bitte sei nicht dieser Mensch – bei dir selbst.

Fokussiere dich auf deine Stärken, auf deine Leidenschaften und du wirst erblühen!

5. Nimm dich selbst ernst!

Weißt du, was vielleicht DER Hauptgrund für geringes Selbstvertrauen ist? Seinen eigenen Gefühlen die Berechtigung abzusprechen!

„Wütend sein steht dir nicht“
„Mensch wie lange willst du noch um ihn trauern?“
„Das ist nichts wovor man Angst haben sollte“
„Eifersucht ist nicht angebracht“

Wie fühlst du dich, wenn jemand so mit dir spricht? Ich schätze, du fühlst dich unverstanden, innerlich einsam und hinzu noch, als würde etwas mit dir nicht stimmen.

Indem man Gefühlen ihre Berechtigung abspricht werden sie nicht aus der Welt sein, aber es gesellt sich Schuld und Scham hinzu.

Bitte sei nicht der Mensch, der dich einsam und falsch fühlen lässt.

Jedes deiner Gefühle hat seine absolute Berechtigung, es gibt keine schlechten Gefühle. Deine unangenehmen Gefühle sind wertvolle Richtungsweiser, die dir zeigen welche Bedürfnisse nicht erfüllt sind. Willst du dir vertrauen, dann solltest du für dich da sein und dich ernst nehmen.


Du merkst also schon –  im Grunde kommt es bei der Entwicklung von Selbstvertrauen darauf an, dich selbst wie deinen bester Freund zu behandeln 😉

Fallen dir noch Tipps ein für mehr Selbstvertrauen?
Teile sie doch in den Kommentaren mit mir und den anderen Lesern!

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